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03.01.09

Lebe leichter - Umschalten aufs Wohlfühlprogramm

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Die elf  Award-Siegerinen des Jahres 2008 erzählen ihre Erfolgsstory. Lesen Sie  hier.

Erfahrungen meiner Freundin J

Klar, ein paar Kilo weniger auf den Hüften, das hätte mir schon gut gefallen, aber da ich nicht übergewichtig war, wäre es mir ehrlich gesagt im Traum nicht eingefallen, zu einem Weight Watchers Treffen zu gehen. Dass ich mich doch eines Tages dort wieder fand, lag an einer schwer übergewichtigen Verwandten, die sich allein nicht getraut hätte.

Weight Watchers steht für mich vor allem für zwei Dinge: Mit Spaß abnehmen und sich gesund ernähren!

Als Mutter von vier Kindern ist mir die gesunde Ernährung meiner Familie natürlich ein besonderes Anliegen. Viel trinken, reichlich Obst und Gemüse, pflanzliche Fette, Bewegung - das alles war mir nicht neu, aber durch die Unterstützung von Weight Watchers gelang es mir, alles für mich selbst umzusetzen und auch meine Familie "mitzunehmen".

Besonders das Trinken durfte ich mit Weight Watchers und dank vieler hilfreicher Tipps erfahrener Teilnehmerinnen ganz neu lernen. Zwei Liter gehören heute für mich einfach dazu und wenn es einmal weniger ist, erinnert mich mein wiederbelebtes Durstgefühl daran, das Versäumte nachzuholen.

Umstellen musste ich mich auch in Sachen Fette. In den Treffen erfuhr ich, das ich bislang zu sehr am Fett gespart hatte. Heute kommt die Halbfettmargarine (möglichst mit ungehärteten Fetten) auf`s Brot und das Rapsöl in die Pfanne oder in den Salat. Und die Waage zeigt beständig 18 Pfund weniger an als vorher.

Damit sind alle Babypfunde weg geschmolzen und auch die anfänglichen Spötteleien meiner Familie sind längst verstummt. Alle profitieren von der gelungenen Umstellung des Speiseplans und des Essverhaltens und freuen sich, dass die Hosen wieder lockerer sitzen und das Genießen trotzdem nicht auf der Strecke geblieben ist.

Für mich persönlich endete der Gang in ein Weight Watchers Treffen übrigens damit, dass ich heute selbst Treffen leite und mich immer wieder über die Erfolge anderer Teilnehmer mitfreuen darf. :-)


Erfahrungsbericht von Andrea

Mein Name ist Andrea, ich bin 36 Jahre alt, glücklich verheiratet und habe zwei Kinder im Grundschulalter. Nach jeder Geburt habe ich 10 Kilo behalten und schließlich waren 20 Kilo zuviel auf den Rippen. Da war ich wirklich selber dran schuld. Ich weiß,  woher sie kamen. Eigentlich weiß es ja jeder, oder?

Ich habe jetzt  20 Kilo abgenommen und manchmal wundere ich mich, wie schnell sie gepurzelt sind Wo sie saßen weiß ich schon, da brauche ich nur die Fotos vom letzten Jahr anschauen. Im Dezember  wog ich 94 kg bei 1,80 m Größe, da musste ich einfach die Notbremse ziehen. Beate, danke, das du mich  ermutigt hast weiterzumachen, wenn ich mal nicht zufrieden war mit mir.

Die ersten 2 bis 3 Wochen fühlte ich mich oft schlapp und war müde und hungrig. Aber ich dachte mir: „Da muss ich jetzt durch. Jetzt - gerade jetzt geht es ran an den Speck“. Die Vorstellung, das sich der Magen vielleicht jetzt gerade einen „Snack von meinen Hüften holt“ , wie ich im Kurs immer hörte, hat mich gleich wieder fröhlicher gemacht

Mit 74 Kilo (Juchu!!) fühle ich mich schon um einiges wohler und beweglicher.
Ich habe mal gelesen, das man erst dann von dauerhaftem Erfolg reden kann, wenn man  mindestens ein Jahr sein neues Gewicht gehalten hat. Soweit ist es bei mir ja noch nicht aber ich habe mir fest vorgenommen, das ich meine neuen Gewohnheiten beibehalte.

Ich habe mich auch wirklich schon an kleinere Mahlzeiten gewohnt und esse  nicht mehr so fettreiche Sachen. Außerdem habe ich ein besseres Gefühl dafür bekommen, wann ich satt bin.

Sie brauchen aber nicht zu glauben, das die Umstellung zu weniger und bewußterem Essen so einfach und locker ging, wie sich das vielleicht so liest.

Ich hatte auch oft  Tage dabei, wo ich viel zu viel aß. Da hatte ich zum Beispiel einen echt "Süßen Tag" mit vielen Nutella- und Honigbroten, Schokolade und allem, was man eigentlich nicht essen soll. Aber ich hatte abends ein richtig schlechtes Gewissen und mir war auch richtig schlecht. Den nächsten Tag hab ich das auch gleich auf der Waage gemerkt und mich noch mal furchtbar über mich geärgert. Aber was soll's!  Der Tag war gelaufen und man kann es nicht rückgängig machen.

Den nächsten Tag hatte ich dann noch so ein Völlegefühl und aß überhaupt nichts. Das ist zwar auch nicht unbedingt eine gesunde Ernährung aber es war halt so. Das Wichtigste ist, dass man solche "Fresstage" nicht einplant, sonst fällt man schnell wieder in die alten Gewohnheiten zurück. Ich kann ja jetzt nur von mir sprechen.

Auf alle Fälle trinke ich sehr viel Wasser (circa 3-4 l pro Tag), das ich mir  auch oft mit einem Schuss Apfelessig verfeinere.(Ist gut für den Stoffwechsel).

Ich bewege mich jetzt auch viel mehr. Inzwischen bin ich vom Walken zum langsamen Laufen übergegangen und kann jetzt schon eine ganze Stunde langsam Laufen. Seid aber bitte nicht frustriert, denn ich hätte mir vor einem halben Jahr noch nicht mal träumen lassen, dass ich nur fünf Minuten joggen kann. Ich versuche, drei mal in der Woche zu laufen. Ich glaube aber, wenn man noch zuviel Kilos auf den Rippen hat, ist es wirklich besser nur flott zu gehen (Walken) weil die Hüfte und Knie sonst darunter leiden.

Vor dem Aufstehen mache ich im Bett noch Gymnastik( 5 - 10 min.): Radfahren, Bauchmuskelübung- es tut echt gut und der Tag beginnt schon viel fröhlicher.

 Vor dem Frühstück trinke ich ein großes Glas warmes Wasser mit Apfelessig oder Zitrone.
 Zum Frühstück 1 große Tasse Kaffee und ein Marmeladenbrot oder Semmel (Brötchen!).

Vormittags schaffe ich eigentlich keine Zwischenmahlzeit, da nutze ich die kinderfreie Zeit zum Joggen, Aufräumen oder Einkaufen. Mittags esse ich mit den Kindern.  Nachmittags gibt es Obst, Gemüse oder Joghurt.

Abendessen bis spätestens 19 Uhr (18 Uhr wäre natürlich besser und dann ist Schluss).  Früher habe ich immer noch ein 2. Abendessen eingenommen, wenn mein Mann um 20 Uhr oder um 21 Uhr gegessen hat, aber das hab ich jetzt natürlich gestrichen.

Nun zum Inneren Schweinehund, der sich am Abend meldet! So hab ich es gemacht:
Vor dem Griff zu Naschereinen schnell ins Bad und Zähne putzen – das  erfrischt!
Wenn man abends auf der Couch liegt und der Magen knurrt einfach mal alles nach der Reihe anspannen: Arme, Po, Bauch, Füße, Brust und ein paar Sekunden halten. Man hat dann auch gleich das Gefühl, dass man sich sportlich betätigt hat.  (Ich war mal in einem Callenetic-Kurs vor einigen Jahren, das hab ich mir gemerkt.)
Wenn das alles nichts hilft, dann ein großes Glas Wasser trinken und ab ins Bett.
Wenn man dann nicht gut schlafen kann, weil man Hunger hat, dann muss man sich immer sagen "Da geh ich jetzt durch. Das nächste Frühstück kommt bestimmt“. Ich war aber oft erstaunt, wenn ich mit richtigem Hunger ins Bett gegangen bin, dass ich zum Frühstück gar nicht so viel Hunger hatte.

In einem schlauen medizinischen Buch habe ich übrigens gelesen, dass die vorhandenen Fettzellen nicht verschwinden, sie warten nur darauf,  wieder gefüllt zu werden. Eigentlich ganz schön gemein, oder? Die könnten doch einfach verschwinden, dann hätten wir schon ein Problem gelöst. Also müssen wir alle dauerhaft weniger essen, damit diese komischen Fettzellen nicht mehr gefüllt werden. Es hilft alles nichts.

Ich habe mir ganz fest vorgenommen auch in Zukunft  weniger und bewusster (fettärmer) zu essen und mich weiterhin viel zu bewegen. Es tut auch einfach gut. Bleibt dran, es lohnt sich wirklich
.